Kubaner in Costa Rica vor Ausreise in USA

In der kommenden Woche wird die erste Gruppe der in Costa Rica gestrandeten kubanischen Flüchtlinge ihren Weg in die Vereinigten Staaten fortsetzen können.

Zunächst würden 180 Kubaner nach El Salvador ausgeflogen, sagte der costa-ricanische Außenminister Manuel Gonzalez gestern (Ortszeit). Von dort würden sie per Bus durch Mexiko bis zur US-Grenze reisen.

8.000 Flüchtlinge in Costa Rica gestrandet

Ende Dezember hatten sich die mittelamerikanischen Länder auf die Ausnahmeregel geeignet, um die Flüchtlingskrise zu lösen. Derzeit sitzen rund 8.000 Kubaner in Costa Rica fest. Nicaragua hatte seine Grenzen geschlossen und so ihre Weiterreise in die Vereinigten Staaten verhindert.

Zuletzt versuchten immer mehr Kubaner, von Südamerika auf dem Landweg über Mittelamerika in die USA zu gelangen. Nach dem Ende der Eiszeit zwischen Washington und Havanna befürchten sie offenbar, bald nicht mehr so einfach wie bisher eine Aufenthaltserlaubnis in den USA zu erhalten.