Mazedonien: 30 Flüchtlinge aus verriegeltem Lkw befreit

In Mazedonien haben sich mehr als 30 Flüchtlinge aus einem verriegelten Lkw befreit und sich damit womöglich vor dem Erstickungstod gerettet. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatte der Fahrer den Lastwagen in der nordmazedonischen Region Kumanovo nahe der Grenze zu Serbien abgestellt, den Laderaum von außen verschlossen und war dann geflohen.

Medienberichten zufolge gelang es den Flüchtlingen aber, die Tür aufzubrechen. Nach Angaben von Augenzeugen, die den Flüchtlingen zu Hilfe kamen, gingen es einigen von ihnen sehr schlecht.

Nach Polizeiangaben handelte es sich um 16 Iraker, 15 Iraner und zwei Libyer. Sie waren aus Griechenland über die Grenze gekommen und im Süden des Landes in den Lkw gestiegen. Die Nummernschilder waren nach Polizeiangaben gefälscht.