Prozess gegen spanische Infantin vertagt

Im Prozess gegen die spanische Infantin Cristina, die Schwester von König Felipe VI., und gegen 17 weitere Angeklagte hat das Gericht die Verhandlungen bis zum 9. Februar vertagt. Das gab die Vorsitzende Richterin gestern Abend in Palma de Mallorca bekannt.

Ex-FBI Director Robert Mueller

Reuters/Jonathan Ernst

Bis dahin will das Gericht entscheiden, ob die Anklage gegen die 50-jährige Cristina aufrechterhalten wird. Die Anwälte der Schwester des Königs hatten ebenso wie die Staatsanwaltschaft den Antrag gestellt, das Verfahren gegen die Infantin einzustellen.

Cristina ist angeklagt, ihrem Ehemann Inaki Urdangarin Beihilfe zum Steuerbetrug geleistet zu haben. Der Ex-Handballstar Urdangarin ist einer der Hauptangeklagten in dem Verfahren. Die Anklage legt ihm zur Last, als Chef einer gemeinnützigen Stiftung zusammen mit einem Geschäftspartner etwa sechs Millionen Euro unterschlagen zu haben.