UNO-Vetomächte bereiten Syrien-Verhandlungen vor

Vertreter der fünf Vetomächte des UNO-Sicherheitsrates haben gestern in Genf weitere Vorbereitungsgespräche für die geplanten Verhandlungen mit den relevanten Konfliktparteien in Syrien über eine Friedenslösung aufgenommen. Sie sollen am 25. Jänner mit der „vollen Kooperation aller relevanten syrischen Seiten“ beginnen, wie der UNO-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, zuvor erklärt hatte.

Zunächst erörterten der stellvertretende russische Außenminister Gennadi Gatilow und die Abteilungsleiterin des US-Außenministeriums für den Nahen Osten, Anne Patterson, mit De Mistura den Stand der Vorbereitungen. Ein Thema sei die Forderung nach einem „humanitären Korridor“ zur Versorgung notleidender Menschen in Syrien, hieß es in diplomatischen Kreisen der USA.

Auf der Tagesordnung stand auch eine Unterredung mit den UNO-Botschaftern Großbritanniens, Frankreichs und Chinas - den drei weiteren der fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats. Zu Einzelheiten werde es keine Mitteilung geben, hieß es auf Anfrage. De Mistura hatte sich nach Gesprächen mit Vertretern Syriens sowie der Regierungen in der Region in den vergangenen Tagen zuversichtlich zum Beginn der Verhandlungen Ende Jänner geäußert.