Anti-IS-Koalition nimmt al-Rakka und Mossul ins Visier

Die US-geführte Militärkoalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nimmt deren Hochburgen Mossul im Irak und al-Rakka in Syrien ins Visier. US-Verteidigungsminister Ashton Carter sagte heute vor US-Soldaten in Fort Campbell, die Kontrolle des IS über die beiden Städte werde gebrochen werden, und dann würden andere Gebiete zurückerobert, die die Islamisten im Irak und Syrien hielten.

Al-Rakka und Mossul seien „das militärische, politische, wirtschaftliche und ideologische Gravitationszentrum“ des IS.

Carter: Spezialkräfte im Einsatz

Die US-geführte Koalition konnte zusammen mit lokalen Einheiten zuletzt Erfolge im Kampf gegen den IS im Irak und in Syrien vermelden. Carter verwies darauf, dass Spezialkräfte im Einsatz seien und Kontakt zu lokalen Kräften aufgebaut hätten. Nähere Einzelheiten mit Blick auf Mossul und al-Rakka, etwa zu einem Zeitrahmen für eine Rückeroberung, nannte er nicht.

IS-Kämpfer hatten die Stadt al-Rakka in Syrien Anfang 2014 erobert und es zur Hauptstadt ihres selbst ausgerufenen „Kalifats“ ernannt. Im Juni desselben Jahres übernahmen die IS-Extremisten auch die Kontrolle über Mossul.