Bomben und Schüsse: Jakarta-Attentäter „imitierten Paris“

Die Behörden in Indonesien haben gestern Entwarnung gegeben. Nach der verheerenden Bombenserie in der Hauptstadt Jakarta mit anschließendem Schusswechsel, bei dem mehrere Menschen starben, sei die Lage wieder unter Kontrolle. Laut Polizei imitierten die Attentäter mit ihrem Vorgehen den komplexen Terror von Paris im November mit 130 Toten. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich bereits zu den Anschlägen. Augenzeugen schilderten unterdessen ihre Eindrücke.

Einen Tag nach dem Terroranschlag in Jakarta hat die indonesische Polizei nach Medienberichten drei Verdächtige festgenommen. Sie hätten eine Frau bedroht, berichtete der Sender MetroTV unter Berufung auf die Polizei. Es werde untersucht, ob sie mit den Attentätern von gestern unter einer Decke steckten, hieß es.

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