Fünf Tote nach Einsturz von Wohnhaus in Italien

Mindestens fünf Menschen sind bei einer verheerenden Explosion in einem vierstöckigen Wohnhaus in Norditalien ums Leben gekommen. Durch die Wucht der Detonation sei gegen 3.00 Uhr das gesamte Gebäude in sich zusammengefallen, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. Den Behörden zufolge könnte ein Gasleck das Unglück in Arnasco nahe der ligurischen Hafenstadt Savona verursacht haben.

Einschalten des Lichts als Explosionsursache

Zwei der Opfer hätten Jacken angehabt, was darauf schließen lasse, dass sie durch das Einschalten des Lichts die Explosion auslösten. Zuvor war offenbar massiv Gas ausgeströmt, das sich in den Räumen ausbreitete.

Bei den Todesopfern handelt es sich um vier Männer und eine Frau. Eine etwa 50-jährige Frau wurde schwer verletzt und schwebte in Lebensgefahr. Weitere Menschen würden nicht vermisst, meldete ANSA unter Berufung auf die Rettungskräfte.

Bewohner tot geborgen

Teams der Feuerwehr hatten in der Nacht unter anderem mit Spürhunden nach Überlebenden gesucht, jedoch konnten sie fünf Bewohner nur noch tot bergen. „Ich habe so etwas noch nie gesehen, das kennt man nur aus Filmen“, sagte Bürgermeister Alfredo Gallizia.

In mehreren Nachbargebäuden seien durch die Wucht der Explosion Fenster zu Bruch gegangen. Bei dem eingestürzten Gebäude handle es sich um ein etwa 100 Jahre altes Steinhaus, hieß es weiter. Es sei völlig zerstört worden.