IS tötete in Syrien 35 regierungstreue Kämpfer

Im Osten Syriens hat die Islamistenmiliz Islamischer Staat (IS) nach Erkenntnissen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in England mindestens 35 Soldaten und regierungsnahe Kämpfer getötet.

Die Angriffe ereigneten sich in verschiedenen Bereichen der Stadt Deir al-Sor, wie die Organisation heute mitteilte, die sich auf ein umfangreiches Informantennetz an Ort und Stelle stützt. Aus Kreisen der syrischen Regierung hieß es, auch Zivilisten seien dabei ums Leben gekommen. Die Armee habe eine große Zahl von Angreifern getötet.

Teile von Deir al-Sor - darunter ein Militärflughafen - befinden sich unter Kontrolle von Regierungstruppen, die vom IS belagert werden. Mehr als 200.000 Bewohner leben dort unter schwierigsten Bedingungen, es fehlt an Nahrung und Medizin. Der größte Teil der gleichnamigen Provinz wird von den Islamisten beherrscht. Sie liegt zwischen der IS-Hochburg Al-Rakka und von den Extremisten kontrollierten Gebieten im Irak.