Schneesturm in den USA: Mehrere Tote

Durch den heftigen Blizzard „Snowzilla“ an der US-Ostküste sind inzwischen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen seien in der Metropole New York gestorben, teilte Bürgermeister Bill de Blasio mit. Sechs Tote wurden aus dem Bundesstaat North Carolina, jeweils zwei weitere aus Virginia und Kentucky sowie einer aus Maryland gemeldet.

Sie starben etwa bei Autounfällen auf vereisten Straßen, wie Polizeibehörden mitteilten. Wintersturm „Jonas“, der in Medien in „Snowzilla“ umgetauft wurde, hat die US-Ostküste derzeit fest im Griff. Zahlreiche Autofahrer blieben im Schnee stecken, Zehntausende Menschen waren ohne Strom.

In Washington wurde der Nahverkehr eingestellt. Die Behörden in New York verhängten ein Reiseverbot. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, untersagte Autofahrten in New York City, Long Island sowie auf Brücken und in Tunneln von und nach New Jersey. Zudem rief er den Notstand aus. New Yorks Bürgermeister De Blasio befürchtet, dass der Sturm an der Ostküste einer der schlimmsten in der Geschichte der Metropole werden könnte.

Von Wetterwarnungen waren 85 Millionen Menschen in mindestens 20 Bundesstaaten betroffen. Airlines strichen laut dem Datenanbieter FlightAware.com im ganzen Land mehr als 8.000 Flüge, die meisten davon an den Flughäfen New York, Philadelphia und Washington.