Riss in Cockpitscheibe zwang Lufthansa-Jet zu Landung

Wegen eines Sprungs in der Cockpit-Scheibe ist eine Passagiermaschine der Lufthansa mit 364 Menschen an Bord unplanmäßig in Boston zwischengelandet. Die Boeing 747-800 befand sich auf dem Weg von Washington DC nach Frankfurt am Main, als in der Nacht auf gestern das Problem auftrat, wie eine Lufthansa-Sprecherin erklärte.

Gut eine Stunde nach dem Start sei Flug LH419 dann in Boston an der US-Ostküste gelandet. „Es gab überhaupt kein Sicherheitsproblem“, sagte die Sprecherin. Über die Zwischenlandung hatte zuvor die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ auf ihrer Website berichtet.

Wie es zu dem Riss in der Scheibe kam, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen. Die Passagiere der Maschine wurden ihren Angaben zufolge auf andere Flüge umgebucht.