Osteuropäer kündigen eigenen Asylgipfel an

Tschechien, Polen, Ungarn und die Slowakei haben vor dem EU-Gipfel am 18. und 19. Februar ein eigenes Vierländertreffen zur Flüchtlingskrise angesetzt.

Am 15. Februar würden dazu die Ministerpräsidenten der Visegrad-Gruppe zusammenkommen, teilte Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka heute im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Gruppe fordert einen verstärkten Schutz der EU-Außengrenze und Begrenzungen der Flüchtlingszahlen. Viele osteuropäische Staaten sprechen sich außerdem vehement gegen die von der EU beschlossenen Quote zur Verteilung von Asylsuchenden aus.