Führungsloser Frachter vor Frankreich wird abgeschleppt

Ein seit Tagen führerlos durch die Biskaya treibendes Frachtschiff ist wenige Dutzend Kilometer vor der französischen Atlantikküste gestoppt worden. Die Rettungsaktion sei ein Erfolg, und das Schiff werde nun nach Westen geschleppt, sagte ein Sprecher der französischen Meerespräfektur für den Atlantik heute.

Nachdem ein Spezialistenteam eine Schleppleine an Bord befestigt hatte, konnte ein Schlepper die „Modern Express“ in Richtung offene See drehen.

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Der Frachter treibt seit Tagen führerlos vor der Küste.

(iptv.ORF.at)

Der Frachter war zuvor fast eine Woche in Schieflage und drohte zuletzt, an der Küste aufzulaufen. Er war heute nur noch 44 Kilometer von der Bucht von Arcachon bei Bordeaux entfernt. Die 22 Besatzungsmitglieder waren bereits am vergangenen Dienstag per Hubschrauber gerettet worden. Das Schiff hat 3.600 Tonnen Holz und Baumaschinen sowie etwa 300 Tonnen Treibstoff an Bord. „Heute geht es darum, den Konvoi von der Küste zu entfernen“, sagte der Sprecher. Es bestehe weiterhin die Gefahr, dass die Schleppleine reiße.