Russland lehnt Angriffsstopp in Syrien ab

Im Syrien-Konflikt hat Russland einen Stopp von Luftangriffen in dem Bürgerkriegsland als Vorbedingung für Friedensgespräche abgelehnt. „Damit zu rechnen, dass Ultimaten die Probleme lösen helfen, ist kurzsichtig und perspektivlos“, sagte Außenminister Sergej Lawrow heute der Agentur Interfax zufolge.

„Die russischen Angriffe werden so lange anhalten, bis wir terroristische Organisationen wie die Dschabhat al-Nusra wirklich besiegt haben“, so Lawrow auf einer Pressekonferenz im Oman. US-Außenminister John Kerry hatte Russland aufgefordert, seine Luftangriffe auf die Oppositionsgruppen einzustellen, da die Friedensgespräche in Genf begonnen haben.

Russland unterstützt den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, dessen Truppen mit Hilfe der Luftangriffe ihre Offensive gegen Versorgungsrouten der Aufständischen nördlich von Aleppo fortsetzen. Zugleich fliegt eine von den USA geführte Allianz Angriffe auf Stellungen der radikal-islamischen IS-Miliz in Syrien.