Sieben Tote bei Erdbeben in Taiwan

Bei einem schweren Erdbeben im Süden Taiwans sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Hunderte weitere wurden nach Behördenangaben verletzt, als bei dem Beben der Stärke 6,4 in der Nacht auf heute mehrere mehrstöckige Wohnhäuser in der Stadt Tainan einstürzten. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS 39 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Kaohsiung.

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Hunderte Einsatzkräfte suchen in Tainan nach Vermissten (iptv.ORF.at).

Medienberichten zufolge wurden noch rund 30 Menschen unter den Trümmern vermisst. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden mehr als 200 Menschen aus den Trümmern des Wei-Kuan-Hochhauses gerettet, das komplett auf die Seite stürzte. Zur Zahl der Vermissten machten die Behörden zunächst keine offiziellen Angaben.

Auch Regierungschef Chang San Cheng eilte zur Taiwan wird immer wieder von Erdbeben erschüttert, weil die Insel in der Nähe einer Bruchstelle zweier tektonischer Platten liegt. Bei einem Erdbeben der Stärke 7,6 waren im September 1999 rund 2.400 Menschen ums Leben gekommen. Im Juni 2013 starben vier Menschen bei einem Beben der Stärke 6,3.