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Von Sarajevo zum 21. Februar 1916

Nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo hat Österreich-Ungarn im Juli 1914 Serbien den Krieg erklärt und damit die Weichen für den Ersten Weltkrieg gestellt. Dass die „Strafaktion“ nur Wochen dauern würde, war von Anfang an Makulatur – das Ausmaß der von Europas Großmächten in Gang gesetzten Kriegsmaschinerie übertraf dennoch alle Vorstellungen. Hunderttausende Soldaten wurden, vielfach ohne den Kriegsverlauf wesentlich zu ändern, in den Tod geschickt. Sie wurden Opfer fataler Planspiele in einem festgefahrenen Krieg, der, wie die am 21. Februar 1916 begonnene Schlacht in der „Hölle von Verdun“ zeigt, schon lange eigenen Regeln folgte.

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