Ruf nach „Europafinanzministerium“

Die EU steht am Scheideweg, wie die beiden Notenbanker von Frankreich und Deutschland, Francois Villeroy de Galhaun und Jens Weidman, in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ sagen. Sie mahnen gravierende Reformen ein.

So plädieren sie für ein gemeinsames Euro-Finanzministerium - ein Euro-Ministerium quasi -, und auch sonst soll in der EU kein Stein auf dem anderen bleiben. Die beiden Notenbankchefs fordern eine stärkere Integration und eine Abgabe der Souveränität und Befugnisse der EU-Staaten an Brüssel. So könne man Krisen besser bewältigen - doch sie zeigen noch einen anderen Weg auf.

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