US-Höchstgericht stoppt Obamas Klimapläne

Der Oberste Gerichtshof der USA hat den ambitionierten Klimaschutzplan von Präsident Barack Obama auf Eis gelegt. Der Supreme Court blockierte die Umsetzung von Vorgaben für den CO2-Ausstoß von Kraftwerken, bis die Klagen einer Reihe von republikanisch regierten Bundesstaaten und Industrieverbänden gegen Obamas „Clean Power Plan“ gerichtlich entschieden sind.

In dem Anfang August vorgestellten Plan will Obamas Regierung erstmals landesweit verbindliche Ziele für die Reduzierung der Treibhausgase im Energiesektor vorschreiben. Im Vergleich zum Jahr 2005 soll der Kohlendioxidausstoß von Kraftwerken bis 2030 um 32 Prozent gesenkt werden. Dazu sollen vermehrt erneuerbare Energien an die Stelle von fossilen Brennstoffen und insbesondere der Kohle treten. 27 US-Bundesstaaten und mehrere Unternehmen klagten dagegen.

Die Erderwärmung und der Kampf gegen die Folgen sind in den USA ein politisch stark umstrittenes Thema.