Böden verschlechtern sich weltweit stark

Die Böden auf etwa 30 Prozent der Landfläche weltweit verschlechtern sich einer Studie zufolge deutlich. Fruchtbarkeit und Produktivität verringerten sich in den vergangenen 30 Jahren auf Weide- und Ackerland ebenso wie auf Waldflächen, so die Studie

Betroffen seien arme wie reiche Länder, insgesamt der Lebensraum von 3,2 Milliarden Menschen. Der Trend sei „signifikant negativ“, sagte der Mitherausgeber der Studie, Joachim von Braun (Universität Bonn), heute in Berlin.

Die Kosten dieses Prozesses wurden auf 300 Milliarden Euro jährlich beziffert. Als eine der Ursachen nennen die Forscher nicht nachhaltige Landnutzung. Das internationale Team hatte etwa Satellitendaten ausgewertet und Länderstudien angefertigt. Um die Kosten zu berechnen, bezog es neben dem Wert landwirtschaftlicher Erzeugnisse auch Folgen für Wasser, Artenvielfalt und Klima ein.