Sicherheit, Wirtschaft: Erstes ASEAN-Treffen in den USA

In Kalifornien beginnt heute ein Treffen der ASEAN-Staaten mit den USA. Gastgeber der zehn Staats- und Regierungschefs aus Südostasien ist US-Präsident Barack Obama. Im Mittelpunkt der zweitägigen Beratungen stehen Fragen der Sicherheit und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Es handelt sich nicht um einen offiziellen Gipfel. Das informelle Treffen in Rancho Mirage, einer Kleinstadt 180 Kilometer südöstlich von Los Angeles, ist die erste ASEAN-Konferenz ihrer Art auf US-Boden. Nach Angaben des Weißen Hauses und des US-Außenministeriums soll das Treffen unterstreichen, wie wichtig Asien für die internationalen Beziehungen der USA ist.

Konflikt mit China auf dem Programm

Thema wird auch der Konflikt im Südchinesischen Meer sein. China beansprucht dort eine Inselgruppe und liegt deswegen im Streit mit Anrainern und auch den USA, die auf die Unversehrtheit internationaler Handelswege pochen. Gleichwohl richtet sich das Treffen in Kalifornien laut Diplomaten ausdrücklich nicht gegen China.

Der Verband südostasiatischer Nationen umfasst Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.