JPMorgan sagt Investmentbanken Gewinneinbruch voraus

Großen Investmentbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und der Deutschen Bank wird einer Studie zufolge der Gewinn in diesem Jahr im Schnitt um rund ein Fünftel wegbrechen.

Schon in den ersten Wochen 2016 habe sich gezeigt, dass es der Branche wegen der unsicheren Lage auf den Finanzmärkten schwer falle, im traditionellen Geschäft Geld zu verdienen, hieß es in einer heute vorgelegten Analyse der US-Bank JPMorgan.

Nachwehen der Börsenturbulenzen

Es würden weniger Anleihen platziert, und es gebe geringere Aktivitäten bei Zukäufen und Fusionen. Zudem zeige die Erfahrung mit früheren Einbrüchen auf dem Aktienmarkt, dass die Geschäfte in diesen Bereichen selbst dann noch für geraume Zeit schlechtgingen, wenn die Börsenturbulenzen schon wieder abgeebbt seien.

JPMorgan stufte allerdings die Deutsche Bank als ihren Favoriten (Top Pick) unter den globalen Investmentbanken ein. Man habe mit Blick auf Liquidität und Finanzierung der Bank keinerlei Sorgen, und das aktuell negative Bild der Märkte sei übertrieben, hieß es in der Analyse.