Premiere von neuer Anne-Frank-Verfilmung bei Berlinale

Ihre Geschichte ist eine der bekanntesten aus dem Holocaust - jetzt ist „Das Tagebuch der Anne Frank“ erneut verfilmt worden. Der Spielfilm von Regisseur Hans Steinbichler feierte gestern Abend auf der Berlinale Weltpremiere.

Die 16-jährige Lea van Acken spielt darin die Hauptrolle. Er habe große Angst gehabt, keine Anne zu finden, sagte Steinbichler. Beim Casting habe dann als Zweite van Acken vorgesprochen - „und wir mussten nicht mehr überlegen“. In die Kinos kommt der Film am 3. März.

Das jüdische Mädchen Anne Frank hatte von 1942 bis 1944 Tagebuch geführt, während sie sich mit ihrer Familie vor den deutschen Besatzern in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckte. Sie starb später in einem Konzentrationslager. In dem neuen Film spielt Martina Gedeck („Bella Martha“) die Mutter Edith, Ulrich Noethen („Ein fliehendes Pferd“) ist in der Rolle des Vaters Otto zu sehen. Der Vater überlebte als einziger der Familie.