Heuer bereits 11.000 Asylanträge

In Österreich haben heuer bereits 11.000 Menschen um Asyl angesucht. Wie das Innenministerium der APA heute sagte, dürften dazu noch etwa 8.000 Anträge auf Familienzusammenführung kommen. Dass die für heuer vereinbarte „Obergrenze“ damit bereits zur Hälfte ausgeschöpft wäre, bestätigt das Innenministerium aber nicht und verweist auf die noch ausständigen Rechtsgutachten.

Österreich will heuer nicht mehr als 37.500 Flüchtlinge aufnehmen - sei es über direkte Asylanträge oder über die Familienzusammenführung. Die Zahl der Asylanträge lag bisher bei durchschnittlich etwas mehr als 200 täglich.

Durch Österreich reisten freilich deutlich mehr Flüchtlinge durch: Laut der APA vorliegenden Frontex-Zahlen kamen in den sieben Tagen von 9. bis 15. Februar im Schnitt fast 3.200 täglich ins Land und reisten großteils nach Deutschland weiter.

Die 8.000 erwarteten Anträge auf Familienzusammenführung scheinen in der Asylstatistik noch nicht auf, wurde im Innenministerium betont. Zur Frage, ob und wie sie in die Obergrenze eingerechnet werden, wollte sich das Ministerium angesichts der noch ausstehenden Rechtsgutachten nicht festlegen.

„Grenzmanagement“ in Langegg & Radkersburg

Neben Spielfeld soll es künftig unter anderem auch in Bad Radkersburg und Langegg ein „Grenzmanagement“ geben. In Leutschach begrüßt man zusätzliche Maßnahmen, in Bad Radkersburg hofft man, dass alles bleibt, wie es ist.

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47 Asylwerber kehrten freiwillig zurück

47 Asylwerber - vor allem aus dem Irak und Russland - verließen im letzten halben Jahr freiwillig Vorarlberg wieder. Die Motive: Heimweh, lange Asylverfahren. Auch die Trennung von ihren Familien fiel einigen zu schwer.

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Bildungsberatung für Flüchtlinge

Die Bildungsinformation Burgenland, eine Beratungseinrichtung, hat die Initiative „Bildungsberatung für Flüchtlinge“ gestartet. Viele Flüchtlinge bemühen sich darum, dass ihre beruflichen Qualifikationen anerkannt werden.

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Stadt Innsbruck: „Haben unser Soll erfüllt“

Die Stadt Innsbruck sieht ihren „Solidarbeitrag“ in der Flüchtlingsbetreuung als erfüllt an. Man betreue 2.000 Flüchtlinge und erfülle damit die Quote, so die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI) heute.

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