3.200 Flüchtlinge als „Tageskontingent“

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat heute die angekündigten „Tageskontingente“ für Flüchtlinge festgelegt. Wie die Ministerin der APA mitteilte, sollen täglich maximal 80 Asylanträge an der Südgrenze angenommen werden. Außerdem werden maximal 3.200 Personen durchgelassen, „die um internationalen Schutz in einem Nachbarstaat ansuchen wollen“.

Diese Höchstzahlen soll „bis auf Weiteres“ gelten und über den Tag verteilt stundenweise abgearbeitet werden. Wird einer der beiden Grenzwerte erreicht, werden die Grenzübertritte vorübergehend gestoppt.

Die Ministerin betonte, diesbezüglich seit Längerem mit ihrer slowenischen Amtskollegin in Kontakt zu stehen. „Es ist wichtig, dass jedes Land entlang der Balkan-Route an seiner Grenze restriktiver vorgeht“, so die Ministerin. Die Zusammenarbeit mit Slowenien sei „vorbildlich“.