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„Ersatzlösung auf Zeit“

Nach der Ankündigung Österreichs, künftig nur noch 80 Asylanträge täglich anzunehmen und maximal 3.200 Asylwerber pro Tag durchzulassen, gehen die Wogen in der EU hoch. Befürchtungen werden laut, dass es binnen Tagen zu einer humanitären Krise auf der Balkan-Route kommen könnte. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wehrte sich gegen die Vorwürfe und sprach am Donnerstag von einer „Ersatzlösung auf Zeit“, zumal es an einer „gemeinsamen europäischen Lösung“ fehle. Währenddessen hinterfragte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Entscheidung Österreichs auch in rechtlicher Hinsicht.

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