Gasleck in Kalifornien nach vier Monaten verschlossen

Nach vier Monaten ist ein Gasleck in der Nähe von Los Angeles, das Tausende Anrainer aus ihren Häusern getrieben hatte, dauerhaft verschlossen worden. Die kalifornische Umweltbehörde bestätigte entsprechende Angaben der Firma Southern California Gas.

„Wir haben gute Nachrichten“, sagte der stellvertretende Chef der Behörde, Jason Marshall. Der eingepumpte Zement habe das Leck vollkommen geschlossen.

Am 23. Oktober war entdeckt worden, dass das farb- und geruchlose Methan aus einem unterirdischen Gasspeicher der Firma im Aliso Canyon bei Los Angeles strömte. Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hatte den Notstand für das betroffene Gebiet ausgerufen. Mehr als 4.500 Familien aus dem Vorort Porter Ranch wurden umgesiedelt.

Vor einer Woche stopfte die Firma das Leck. Demnach bohrten Arbeiter einen Schacht zu der betroffenen Stelle. Durch diesen hätten sie Schlamm und eine schwere Flüssigkeit gepumpt, um das Leck zu stopfen. Anschließend werde mehrere Tage lang Zement durch den Schacht gepumpt, damit das Leck auf Dauer verschlossen bleibe. Nachdem der Zement fest war, überprüften die zuständigen Behörden die endgültige Schließung des Lecks.