Berlinale-Wettbewerb schließt mit Film aus dem Iran

Zum Abschluss des Wettbewerbs der 66. Berlinale ist heute der iranische Spielfilm „A Dragon Arrives!“ von Mani Haghighi ins Rennen um die begehrten Bären gegangen. Damit markiert einer der eigenwilligsten Filme der diesjährigen Konkurrenz das Finale.

Erzählt wird in absurden Szenen von einem Kommissar auf einer iranischen Gefängnisinsel Mitte der 1960er Jahre. Er gerät in die Schusslinie des Geheimdienstes. Der Film bebildert das mit schrillen Szenen, die zu einer Art märchenhaftem Western im Hippie-Look verschmelzen.

Mani Haghighi ist zum dritten Mal auf der Berlinale: In der Festivalsektion „Forum des Jungen Films“ lief 2006 „Men at Work“ und 2012 „Modest Reception“. Erstmals zeigt er einen Film im Wettbewerb. Berlinale-Besucher geben „A Dragon Arrives!“ im Bären-Rennen allerdings nur Außenseiterchancen. Die Jury unter Vorsitz von Hollywood-Star Meryl Streep verkündet ihre Entscheidungen für den Goldenen und die Silbernen Bären morgen Abend.