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Demolieren fürs Ventilieren

Die chinesische Regierung weiß der gesundheitsgefährdend schlechten Luft in der Hauptstadt Peking offenbar nicht mehr anders beizukommen als mit der Abrissbirne. Laut am Sonntag bekanntgegebenen Plänen sollen in einem brachialen stadtplanerischen Manöver Lüftungskorridore in der Stadt freigeschlagen werden: Alles, was einem Lufthauch und damit einer geringfügigen Verbesserung der Smog-Belastung, im Weg steht, soll weg. 500 Meter breite „Zugluftzonen“ sollen die Stadt künftig durchlüften. Ob diese - und andere angekündigte - Maßnahmen reichen, ist freilich mehr als fraglich.

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