IOC vertraut auf planmäßige U-Bahn-Fertigstellung in Rio

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, geht weiter von der rechtzeitigen Fertigstellung der dringend nötigen U-Bahn-Linie am Olympiaschauplatz Rio de Janeiro aus. Bach äußerte gestern „nach wie vor große Zuversicht“, dass die Metrolinie wie geplant vor den Sommerspielen im August in Betrieb gehen wird.

Auf allen Regierungsebenen gebe es „sehr gute Reaktionen“, sagte Bach heute auf einer Pressekonferenz in Lillehammer. Man halte ständig Kontakt zum OK und zum Bürgermeister und spüre die „Verpflichtung und die Entschlossenheit“ der Regierung und der Organisatoren. Deshalb sei das IOC „wirklich sehr zuversichtlich, dass auch dieses Projekt vor den Spielen fertig wird“.

Arbeiten an U-Bahn „streng nach Zeitplan“

Am Vortag hatte das brasilianische Onlineportal „O Globo“ berichtet, die im Bau befindliche Metrolinie zum Olympiapark im Stadtteil Barra könnte nicht zeitgerecht fertig werden. In einer streng vertraulichen Mitteilung an das IOC habe Rios Bürgermeister Eduardo Paes mitgeteilt, es gebe ein „hohes Risiko“, dass die U-Bahn-Linie nicht betriebsbereit sein könnte.

Eine Sprecherin von Paes wollte sich nicht dazu äußern, ob die zitierte E-Mail echt sei. Paes habe nach wie vor „Vertrauen in den Staat“, die Arbeit an der U-Bahn gehe weiter, teilte sie lediglich mit. Die Verkehrsbehörde des Bundesstaates Rio erklärte später, die Arbeiten verliefen „streng nach Zeitplan“. Sie sollten wie vorgesehen bis Juli abgeschlossen sein, erklärte die zuständige Verkehrsbehörde.