Samsung und Facebook in Allianz bei VR

Samsung will virtuelle Realität (VR) in den Alltag bringen - und bekommt tatkräftige Unterstützung von Mark Zuckerberg. Der Facebook-Gründer tauchte gestern Abend überraschend bei der Präsentation neuer Geräte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers in Barcelona auf.

„Virtuelle Realität ist die nächste Plattform“, verkündete Zuckerberg. Samsungs neue Galaxy-S7-Smartphones sollen in Zusammenspiel mit dem 3-D-Brillengehäuse Gear VR ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.

Werben für VR

Zu Facebook gehört der Virtual-Reality-Vorreiter Oculus, für den Zuckerberg zwei Milliarden Dollar zahlte und dann noch mehr Geld in die weitere Entwicklung investierte. Der Facebook-Chef glaubt an die Zukunft mit virtueller Realität.

Journalisten mit VR-Brille

AP/Manu Fernandez

Ihn reize es, später nicht nur Fotos von ersten Schritten seiner kleinen Tochter Max zu sehen, sondern in die Szene eintauchen zu können, sagte Zuckerberg. Oculus wird bald auch die Brille Rift mit eigenem Display statt Einsteck-Smartphone ausliefern. Der Smartphone-Anbieter HTC kündigte in Barcelona den Start seines Konkurrenzgeräts Vive für Anfang April an.

Wasserdichte Handys

Samsungs neue Smartphone-Modelle sind wasserdicht - sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von 1,5 Metern verbringen. Die Kamera soll auch bei wenig Licht scharfe Bilder mit natürlichen Farben machen.

Dafür kehrt Samsung das übliche Pixelwettrüsten um. Die Auflösung liegt bei zwölf statt zuvor 16 Megapixel - dafür wurden die einzelnen größer. Daneben stellte Samsung auch eine 360-Grad-Kamera vor, die Nutzer zum Drehen von Virtual-Reality-Videos animieren soll.