Starker Anstieg der US-Ölbestände drückt Preise weiter

Ein unerwartet starker Anstieg der Rohölbestände in den USA hat den Ölpreis gestern Abend noch weiter in die Tiefe getrieben. Dem Branchenverband API zufolge legten die Reserven in der Woche bis zum 19. Februar um 7,1 Millionen Barrel zu, mehr als doppelt so stark wie die von Experten erwarteten 3,4 Millionen Barrel. Der Bestand betrug damit 506,2 Millionen Barrel.

Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent markierte nach der Veröffentlichung der API-Daten knapp fünf Prozent tiefer. US-Öl sackte sogar um sechs Prozent ab. Der Ölpreis hatte schon zuvor deutlich nachgegeben und dadurch die Aktienmärkte belastet.