Mindestens drei Tote bei Tornados im US-Süden

Bei schweren Tornados sind im Süden der USA mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Gestern zogen laut örtlichem Wetterdienst mehrere Tornados über den US-Bundesstaat Louisiana hinweg, in der Gegend um die Städte Baton Rouge und New Orleans richteten sie große Schäden an. Louisianas Gouverneur John Bel Edwards rief in sieben Gemeinden den Notstand aus. Laut Heimatschutzministerium des Bundesstaates dauerten die Aufräumarbeiten tags darauf noch an.

Wohnwagen zerstört

Etwa 100 Wohnwagen auf einem Stellplatz im Dorf Convent am Mississippi River wurden durch das Unwetter zerstört. Dabei starben zwei Menschen, wie die örtliche Polizei mitteilte. Ein Rettungsdienst berichtete von 31 Verletzten. Auf Fotos waren zerstörte Fahrzeuge, beschädigte Häuser und umgestürzte Strommasten zu sehen. Zeitweise waren in Louisiana 25.000 Menschen ohne Strom.

Im Bundesstaat Mississippi kam ein Mann in einem Wohncontainer ums Leben. Das bestätigte der Polizeichef von Lamar County auf Anfrage. Laut US-Wetterdienst gab es im südlichen Mississippi Hagelstürme und starken Wind. Am Mittwoch sollten die Unwetter in Richtung der östlichen US-Bundesstaaten weiterziehen.