Krebs durch Puder? Millionenstrafe für Johnson & Johnson

Die mögliche Gesundheitsgefahr durch talkumhaltige Pflegeprodukte ist seit Jahrzehnten Inhalt heftiger Debatten. Nun befasste sich ein Gericht im US-Bundesstaat Missouri mit dieser Frage und sorgte mit seinem Urteil für einen möglicherweise weitreichenden Präzedenzfall.

Der Richterspruch betrifft den US-Pharma- und -Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J), der den Angehörigen einer an Krebs gestorbenen Frau 72 Millionen Dollar zahlen muss. Die Richter sahen einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der jahrelangen Verwendung von Babypuder. Allein Johnson & Johnson drohen nun Hunderte weitere Klagen.

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