Mobile World Congress endet mit Besucherrekord

Der Mobile World Congress (MWC) hat einen Besucherrekord geknackt und erstmals eine sechsstellige Teilnehmerzahl verzeichnet. Insgesamt 101.000 Branchenvertreter und Journalisten kamen zur weltgrößten Mobilfunkmesse nach Barcelona, wie die Veranstalter zum Abschluss gestern mitteilten.

Das viertägige Branchentreffen war geprägt von aktuellen Trends wie das Internet der Dinge, die nächste Datenfunkgeneration 5G und dem derzeitigen Topthema Virtuelle Realität (VR).

So konnten sich die Gäste - ausgestattet mit VR-Brillen - auf eine virtuelle Achterbahnfahrt begeben. Des Weiteren gab es sprechende Roboter, die so programmiert sind, dass sie anhand der Mimik oder der Stimme die Emotionen von Menschen erkennen können. Und natürlich stellten zahlreiche Konzerne wie Sony, Huawei, LG oder Samsung ihre neuen Smartphones vor. 

Chinas Angriff auf dem Smartphonemarkt

Mit dem Siegel „Made in China“ wird allgemein kurzlebige, kostengünstige Ware verbunden. Arbeit aus chinesischen Firmen steckt mittlerweile aber auch in den besten Smartphones, selbst wenn US-amerikanische, japanische oder koreanische Marken die Cover zieren. Über viele Jahre gelangte viel Know-how ins Land, und die vorhandenen Produktionsstraßen werden zunehmend genutzt, um eigene Endgeräte zu Kampfpreisen auf den Markt zu bringen. Der steigende Druck aus Ostasien war auf der Mobile World Congress deutlich zu spüren.

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