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Gräben immer tiefer

Dramatischer könnten die Warnungen kaum sein: Von drohender „Anarchie“ ist die Rede und vom „Zerfall des Schengen-Systems“. Die EU taumelt in der Flüchtlingskrise weiterhin. Und Österreich spielt eine zentrale Rolle. Mit Alleingängen wie den beschlossenen Höchstzahlen und den Westbalkan-Gesprächen von Mittwoch ohne Griechenland stößt man die europäischen Partner vor den Kopf. Athen zog seine Botschafterin aus Wien ab. Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) sah das als „Zeichen der Bewegung“. Doch genau für diese Bewegung wird die Zeit knapp: Der EU-Sondergipfel mit der Türkei am 7. März gilt als letzte Chance für gemeinsame Lösungen.

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