US-Wirtschaft legt mehr zu als erwartet

Die US-Wirtschaft wächst stärker als gedacht und lässt damit der Notenbank Spielraum für weitere Zinserhöhungen. Im vierten Quartal 2015 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufs Jahr hochgerechnet um 1,0 Prozent zu, wie das Handelsministerium gestern mitteilte. Damit fiel die Zahl höher aus als mit 0,7 Prozent zunächst geschätzt.

Noch im Sommer lag die Zuwachsrate allerdings bei 2,0 Prozent. US-Notenbankchefin Janet Yellen, die im Dezember die Zinswende einleitete, hatte daher Sorge geäußert, dass die Wirtschaft vom Pfad abkommen könnte. Diese Bedenken sind nun etwas in den Hintergrund gerückt: An der Wall Street zeichnete sich eine positive Eröffnung ab. Die stärker als erwartet ausgefallenen Daten lieferten auch dem Dollar Rückenwind.