Aschefontäne aus Vulkan in Ecuador

In Ecuador hat der Vulkan Tungurahua eine fünf Kilometer hohe Rauch- und Aschefontäne ausgespuckt. Wie das nationale Institut für Geophysik auf seiner Website mitteilte, registrierten die Experten gestern eine Explosion. Der anschließende Ascheregen sei auf den umliegenden Dörfern niedergegangen. Der Vulkan liegt etwa 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito.

Der Tungurahua, dessen Name in Quechua „Feuerrachen“ bedeutet, ist einer von acht aktiven Vulkanen in Ecuador, das auf dem Pazifischen Feuerring liegt. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und fast die gesamte Pazifische Platte umschließt, stoßen mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander.

Diese sind ständig in Bewegung, weshalb Erdstöße keine Seltenheit sind. Um den 5.029 Meter hohen Vulkan liegen zahlreiche Dörfer. Bei einem Ausbruch im Jahr 2006 wurden sechs Bewohner durch Lava getötet.