USA: Vorwahl in South Carolina gestartet

Im US-Bundesstaat South Carolina hat heute die Vorwahl der US-Demokraten zur Bestimmung eines Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 8. November begonnen. Der früheren Außenministerin und First Lady Hillary Clinton wird ein hoher Sieg über ihren parteiinternen Kontrahenten Bernie Sanders vorausgesagt.

Clinton hat besonders viel Rückhalt in der afroamerikanischen Bevölkerungsgruppe, die bei den Demokraten in South Carolina eine große Rolle spielt.

Es ist die letzte Abstimmung im Reigen der US-Vorwahlen vor dem „Super Tuesday“ am nächsten Dienstag. Dann werden bei Abstimmungen in zwölf US-Staaten wichtige Weichenstellungen erwartet. Im März stehen weitere wichtige Vorwahlen und möglicherweise bereits Vorentscheidungen an.

Republikaner: Letztes Aufbäumen gegen Trump

Bei den Republikanern hat Geschäftsmann Donald Trump bei einem guten Abschneiden beim „Super Tuesday“ die besten Chancen, republikanischer Präsidentschaftskandidat zu werden. Eine Horrorvorstellung für das gemäßigte Establishment der Partei. Mit der Kraft der Verzweiflung setzen sie Trump nun heftiger zu - ähnlich wie seine parteiinternen Konkurrenten.

Gerade Marco Rubio wird zugetraut, den Milliardär noch stoppen zu können. So versammeln sich hinter ihm die Geldgeber ausgeschiedener Kandidaten. Einige Republikaner haben sich aber auch bereits Trump angeschlossen - vor allem weil er bei der Vorwahl in Nevada auch bei Zielgruppen punkten konnte, bei denen man das nicht für möglich gehalten hätte.

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