Tote bei Zusammenstößen in Jordanien

Bei Zusammenstößen zwischen jordanischen Sicherheitskräften und Bewaffneten an der Grenze zu Syrien hat es laut jordanischen Angaben gestern Tote und Verletzte gegeben.

Die Gefechte in der Region Irbid rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Amman dauerten bis in den Abend an, wie es nach Angaben der amtlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra in Sicherheitskreisen hieß. Hintergrund seien Durchsuchungen bei „Verbrechern“ in Irbid gewesen.

Keine genauen Zahlen genannt

Jordanische Medien berichteten allerdings, dass die Sicherheitskräfte gegen „Extremisten“ kämpften, womit offenbar Dschihadisten gemeint waren. Sicherheitskreisen zufolge sollen drei Sicherheitskräfte verletzt worden sein. Auf der Gegenseite habe es Tote und Verletzte gegeben. Genaue Zahlen wurden nicht genannt.

Die Stadt Irbid ist nur wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Dort nehmen die jordanischen Sicherheitskräfte regelmäßig Drogenhändler und Islamisten fest, die sich Extremistengruppen in Syrien anschließen wollen.