D: Jagdwaffenhersteller mit rückläufigem Geschäft

Das nach dem Russland-Ukraine-Konflikt verhängte Exportembargo macht den deutschen Herstellern von Jagd- und Sportwaffen zu schaffen. Der Produktionswert der Branche sei im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent auf 185 Mio. Euro gesunken, teilte der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) zu Beginn der Fachmesse IWA Outdoor Classics in Nürnberg mit.

Fünftel der Exporte eingebüßt

Die stark exportabhängige Branche habe im Vergleich zum Jahr 2013 - vor dem Exportembargo - rund ein Fünftel ihrer Ausfuhren eingebüßt, berichtete Verbandschef Klaus Gotzen. 2015 wurden Waffen im Wert von 173 Mio. Euro exportiert (2014: 177 Mio. Euro, 2013: 218 Mio. Euro). Der Import blieb mit 63 Mio. Euro stabil. In Nürnberg präsentieren bis Montag mehr als 1.400 Aussteller Jagdwaffen, Sportwaffen und Munition.