US-Republikaner Carson steigt aus Präsidentenrennen aus

Nach seinem erfolglosen Abschneiden bei den bisherigen Vorwahlen ist der republikanische Präsidentschaftskandidat Ben Carson aus dem Rennen ausgeschieden. „Es gibt eine Menge Leute, die mich lieben, aber sie wählen mich nicht“, sagte der 64-Jährige gestern.

Der Neurochirurg hatte zu einem frühen Zeitpunkt im Auswahlverfahren die Umfragen im republikanischen Lager angeführt, spielt seitdem aber keine Rolle mehr. Meinungsforscher erwarten durch den Ausstieg Carsons keine großen Auswirkungen auf die Chancen der dann noch verbleibenden Kandidaten.

Im US-Wahlkampf zeichnet sich derzeit ein Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ab. Am „Super Tuesday“ fuhren die Demokratin und der Republikaner bei dem Vorwahlmarathon in zwölf Bundesstaaten die meisten Siege ein. Die ehemalige Außenministerin und der Immobilienmilliardär zementierten damit ihre Rollen als Favoriten auf die Kandidatur für die Wahl des Nachfolgers von Präsident Barack Obama im November.

Vorwahlen in fünf Bundesstaaten

Unterdessen stehen, begleitet von scharfen innerparteilichen Auseinandersetzungen der Republikaner, heute Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten an. Demokraten und Republikaner wählen in zwei Staaten: in Kansas und Louisiana. Während nur die Republikaner in Kentucky und Maine wählen, sind es in Nebraska nur die Demokraten.