Gemeinsame Schule: Mitterlehner gegen Faymann-Vorstoß

ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner bremst den Tatendrang von Kanzler Werner Faymann (SPÖ), was eine Ausweitung der gemeinsamen Schule angeht. Zur Idee des SPÖ-Chefs, die Länder selbstständig über die Größe der entsprechenden Schulversuche entscheiden zu lassen, heißt es aus dem Büro des Vizekanzlers, dass das kein Thema sei.

Die Grünen hatten sich davor über Bewegung der ÖVP in der Schulfrage erfreut gezeigt. Die positiven Aussagen Mitterlehners zur Modellregion Vorarlberg seien eine „gute Basis für weitere Verhandlungen“, meinte Bildungssprecher Harald Walser in einer Aussendung. Er tritt dafür ein, nun so rasch wie möglich ernsthafte Verhandlungen über die Bildungsreform aufzunehmen.

Mitterlehner hatte sich in einem Gespräch mit den „Vorarlberger Nachrichten“ offen gezeigt, was die im Koalitionspapier geplante Begrenzung auf 15 Prozent der Schüler pro Bundesland angeht. Ein Kompromiss könnte Vorarlberg gesamt zur Modellregion machen.

Mehr dazu in vorarlberg.ORF.at

Wiener ÖVP gegen Aufweichung

Die Wiener ÖVP lehnt eine Abkehr von der 15-Prozent-Regel bei der gemeinsamen Schule vehement ab. Die Wiener SPÖ reagierte dagegen erfreut.

Mehr dazu in wien.ORF.at