Aktivisten: 135 Tote in Syrien trotz Waffenruhe

Trotz der seit einer Woche geltenden Waffenruhe in Syrien sind in den davon betroffenen Regionen 135 Menschen getötet worden. Diese Zahl nannte heute die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

In Gebieten, die nicht unter die Feuerpause fallen, kamen der Organisation zufolge seit dem 27. Februar 552 Menschen ums Leben. Die Angaben der in Großbritannien ansässigen Gruppe sind von unabhängiger Seite nur schwer überprüfbar.

Die Waffenruhe beruht auf einer Vereinbarung zwischen den USA und Russland, die auch von der syrischen Regierung und den Rebellen angenommen worden war. Die radikalen Islamistengruppen Islamischer Staat (IS) und Al-Nusra-Front dürfen demnach aber weiter bekämpft werden. Die Opposition beklagte bereits mehrfach Verstöße gegen die Waffenruhe. Insgesamt aber scheint das Abkommen zu halten.