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Ausweichroute über Bulgarien

Seit dieser Woche ist - auch auf Drängen Österreichs - die Westbalkan-Route für Flüchtlinge de facto geschlossen. Sofia befürchtet nun, dass Flüchtlinge eine Ausweichroute über Bulgarien suchen werden. Darüber hinaus geht die Sorge um, dass das Land bei einem Deal zwischen der EU und der Türkei gegenüber Griechenland benachteiligt werden könnte. Die bulgarische Regierung droht deshalb mit einem Veto gegen das Abkommen. Das rief am Samstag Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) auf den Plan. Sie reisten kurzfristig nach Sofia - mit im Gepäck: die „volle Unterstützung“ Österreichs.

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