US-Behörde: Heißester Februar seit Beginn der Messungen

Die weltweiten Durchschnittstemperaturen haben im Februar erneut einen Rekord gebrochen. Die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) teilte gestern mit, dass der vergangene Monat der heißeste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sei. Die Werte lagen den Angaben zufolge durchschnittlich 1,21 Grad Celsius über dem Mittel des 20. Jahrhunderts.

Der Februar war laut NOAA der zehnte Monat in Folge, in dem ein Temperaturrekord gebrochen wurde. Die weltweiten Temperaturen lagen demnach im Durchschnitt bei 12,1 Grad Celsius. Für 2015 hatten die Wissenschaftler der NOAA das mit Abstand heißeste Jahr seit Beginn der Messungen verzeichnet.

Wie die Umweltschutzorganisation Global 2000 mitteilte, wurde im Februar auch erstmals eine Temperatur erreicht, die 1,6 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegt. Womit das Klimaziel von Paris, die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad einzugrenzen, erstmals kurzfristig überschritten worden ist. Daher wurde erneut ein ambitionierterer Ausstieg aus fossiler Energie eingefordert.