EU-Chefs einigen sich auf Linie für Türkei-Pakt

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich auf eine gemeinsame Linie für den geplanten Flüchtlingspakt mit der Türkei geeinigt. Das berichtete der luxemburgische Premier Xavier Bettel heute Früh im Kurznachrichtendienst Twitter.

EU-Gipfelchef Donald Tusk wolle den europäischen Vorschlag am Vormittag dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu präsentieren, berichteten Diplomaten. Davutoglu muss der Vereinbarung mit der EU noch zustimmen.

Der Pakt sieht vor, dass illegal nach Griechenland eingereiste Flüchtlinge künftig zurück in die Türkei geschickt werden können. Zudem ist geplant, dass die EU für jeden zurückgeschickten Syrer einen syrischen Flüchtling legal aus der Türkei einreisen lässt.

Der EU-Kandidatenland Türkei soll von der EU weitere drei Milliarden Euro für die Versorgung syrischer Flüchtlinge im Land sowie politische Zugeständnisse erhalten.