Mindestens zwei neue Ebola-Fälle in Guinea

Im westafrikanischen Guinea sind mindestens zwei Menschen an Ebola gestorben. Es handle sich um Mitglieder einer Familie, teilte die Regierung in Conakry gestern mit. Zudem gebe es in der im Süden des Landes gelegenen Region Koropara, aus der die Toten stammten, drei weitere Verdachtsfälle. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte das Land im Dezember offiziell für ebolafrei erklärt.

Bei der Ebola-Forschung stellte sich heraus, dass das Virus noch über Monate im Sperma von Überlebenden, in der Flüssigkeit im Rückgrat und im Auge überleben und möglicherweise ansteckend bleiben kann.

Auch im benachbarten Sierra Leone war das Virus wieder ausgebrochen; gestern erklärte die WHO das Land erneut für ebolafrei. Die Mitteilung erfolgte 42 Tage - also die zweifache Inkubationszeit von Ebola -, nachdem der vorerst letzte Ebola-Verdachtsfall zum zweiten Mal negativ getestet worden war.