Gericht in Frankfurt vertagt Heta-Entscheidung

Im Milliardenstreit um Altlasten der einstigen Krisenbank Hypo Alpe-Adria hat das Frankfurter Landgericht seine Entscheidung vertagt. Am 9. Juni soll die mündliche Verhandlung wiederaufgenommen werden, erklärte die Kammer heute. Grund sei der Antrag der Finanzmarktaufsicht (FMA) zur Unterbrechung des Verfahrens.

In dem Frankfurter Prozess klagt die deutsche FMS Wertmanagement, die „Bad Bank“ des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE), auf Rückzahlung einer Anleihe in Höhe von 200 Millionen Euro plus Zinsen. Die Heta verweigert das mit Hinweis auf einen von Österreich verfügten Zahlungsstopp.