Neue Popliteratur: Udo, Horsti und die eigene Biografie

Als Popliterat hat Benjamin von Stuckrad-Barre ab den späten 1990er Jahren Karriere gemacht. Knapp 20 Jahre und eine schwere Kokainsucht später zieht er in seiner Autobiografie „Panikherz“ Bilanz. Doch auch Punk-Provokateur Schorsch Kamerun legt ein autobiografisches Werk vor - und sein ehemaliger Bandkollege Hans Platzgumer hat mit „Am Rand“ ein bemerkenswertes Buch geschrieben, das wie die beiden anderen Werke nicht ohne Beschäftigung mit der eigenen Person auskommt. Literatur mit Pop-Anspruch, in der es auch, zumindest am Rande, um Pop geht, muss nicht immer Popliteratur sein.

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