Wahrzeichen rund um die Welt für „Earth Hour“ verdunkelt

Die Beleuchtung der Wahrzeichen Sydneys - des Opernhauses und der Hafenbrücke - ist heute anlässlich der zehnten „Earth Hour“ vorübergehend abgeschaltet worden.

Das unbeleuchtete Opernhaus in Sydney

APA/AFP/William West

Nach und nach sollten im Laufe des Tages weitere markante Bauten überall in der Welt folgen. Auch alle Landeshauptstädte in Österreich werden die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen für eine Stunde abschalten.

Die Idee zu der symbolträchtigen Aktion für den Klimaschutz ging 2007 von der australischen Millionenmetropole Sydney aus. In diesem Jahr wollten sich mehr als 170 Länder und mehr als 7.000 Städte beteiligen. „Aus einer Stadt wuchs die Aktion auf 178 Länder und Gebiete an“, sagte „Earth Hour“-Manager Siddarth Das.

Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit sollten in den teilnehmenden Städten für eine Stunde die Lichter ausgehen. Zur „Earth Hour“ rief die Umweltorganisation WWF auf. Auch an vielen bekannten Bauwerken wie dem Brandenburger Tor in Berlin, am New Yorker Empire State Building und dem Taj Mahal in Indien sollten die Lichter ausgehen. Im Dezember hatte sich die internationale Gemeinschaft bei der UNO-Klimakonferenz in Paris auf ein umfassendes Klimaschutzabkommen geeinigt.