Libyen als heikler Balanceakt für den Westen

Vor fünf Jahren hat ein Militäreinsatz einer internationalen Allianz das Regime von Muammar al-Gaddafi beendet. Die Macht ging an den Nationalen Übergangsrat, anschließend versank das Land in einem Bürgerkrieg. Heute ist die Lage hochexplosiv, politisch ist das Land zerrissen - es gibt zwei Regierungen, jeweils von Milizen gestützt.

Die Einsetzung der UNO-vermittelten Einheitsregierung ist bisher gescheitert. US-Militärs sprechen von einem „failed state“. Ein Chaos, das Dschihadisten für ihre Zwecke nutzen. Erneut steht jetzt der Westen vor der Frage eines militärischen Eingreifens - ein heikler Balanceakt mit vielen Gefahren.

Mehr dazu in Extremisten „aufgeblüht“